Freitag, 15. Mai 2015

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Mittwoch, 5. Oktober 2011

Der HbA1c – Wert



Liebe Leser,

der Begriff Diabetes mellitus bedeutet „honigsüßer Durchfluss“. Das weist auf ein seit Jahrhunderten bekanntes Anzeichen dieser Erkrankung hin: die Zuckerbildung im Urin bei erhöhten Blutzuckerwerten. Umgangssprachlich bezeichnet man den Diabetes mellitus als Zuckerkrankheit. Ihr liegt eine Stoffwechselstörung zugrunde die hauptsächlich die Blutzuckerregulation betrifft.

Diabetes ist eine Volkskrankheit. In Deutschland haben heute mindestens 5 % der Bevölkerung Diabetes. Bis zum Jahr 2015 wird sich die Zahl der Menschen mit Diabetes annähernd verdoppelt haben. Besonders stark nimmt die Zahl der Typ-2- Diabetiker zu, die bereits jetzt über 90 % der Betroffenen stellen. Nur ca. 10 % haben einen Typ-1-Diabetes, das entspricht ungefähr 400.000 Menschen.

Insulin senkt den Blutzucker

Die wichtigste Rolle in der Blutzuckerregulation spielt das Hormon Insulin. Es wird in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet und bedarfsgerecht in das Blut abgegeben.
Die einzelnen Schritte der Insulinwirkung kann man vereinfacht folgendermaßen beschreiben:
Aus der Nahrung gelangen Kohlenhydrate http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenhydrate (z.B. aus Obst, Brot, Kartoffeln, Nudel, Reis) in den Verdauungstrakt und werden dort durch Traubenzucker (Glukose) abgebaut. Die Glukose gelangt über die Darmwand ins Blut wird als Nährstoff den Körperzellen zu geführt. Glukose kann jedoch nur in den Zellen geschleust werden, wenn Insulin vorhanden ist. Man kann also sagen, dass Insulin wie ein Schlüssel die Zellen für die Glukose „aufschließt“. Steht Insulin nicht in ausreichender Menge zur Verfügung oder ist – wie bei vielen Menschen mit Typ-2-Diabetes – die Insulinwirkung gestört, sammelt sich die Glukose im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt an.

Insulin sorgt auch dafür, dass die überflüssigen Glukose als Energiespeicher einerseits zu Speicherzucker (Glykogen) http://de.wikipedia.org/wiki/Glykogen in Muskeln und Leber, anderseits zu Fettgewebe umgewandelt werden kann. Auch wenn keine Nahrung aufgenommen wird, ist die Energieversorgung der Zellen gewährleistet, weil die Leber sowohl Zucker neu bildet als auch aus dem Glykogenspeichern freisetzt. Sind die Glykogenspeicher leer, kann das Fettgewebe zur Energiegewinnung herangezogen werden.

Wenn man isst, sorgt das Insulin dafür, dass die Zuckerproduktion der Leber genauso wie der Abbau von Fettgewebe gehemmt wird, da keine zusätzliche Energie aus dem Speichern benötigt wird.

Herzliche Grüße

Karsten


Liebe Blogleser,

Heute möchte ich über einen ganz wichtigen Teil in der Geschichte der Diabetes schreiben. Heute geht es um den HbA1c – Wert. Ich hoffe doch das ich all denen, die sich noch nicht so gut mit Diabetes aus kennen damit helfen kann und allen andern Lesern ein spannende Lektüre noch ist.

Der HbA1c – Wert

Der HbA1c – Wert, auch „Blutzuckergedächtnis“ genannt, ist ein Blutwert, den Sie beim Hausarzt oder Diabetikerarzt vierteljährlich bestimmen lassen sollten. Er gibt etwa den durchschnittlichen Blutzuckerwert der letzten 8 – 12 Wochen wieder. Je höher der Wert ausfällt, umso höher liegt langfristig Ihr Risiko für diabetesbedingte Folgeerkrankungen an den kleinen Gefäßen und Nerven. Der HbA1c – Wert gilt als der wichtigste Wert, um zu beurteilen, wie gut Ihre Diabetestherapie verläuft. Wie kommt dieser Wert zustande?

Bei jeden Menschen geht ein Teil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin, abgekürzt Hb), der den Sauerstoff im Körper transportiert, eine feste Verbindung mit der Glukose im Blut ein. Diese Verbindung ist das HbA1c. Je höher der Blutzuckerspiegel ist, desto häufiger entstehen Bindungen zwischen Hämoglobin und Glukose. Sinkt der Blutzucker ab, lösen sich Bindungen wieder auf, die noch nicht stabil sind. Nach etwa 6Stunden mit erhöhten Blutzuckerwerten werden diese Bindungen stabil und führen dann zu einem Anstieg des HbA1c – Wert. Bei Menschen ohne Diabetes liegt der HbA1c – Wert etwa zwischen 3 und 6 Prozent. Blutkörperchen werden fortlaufend abgebaut und ersetzt, so dass der gesamte Bestand nach 8 – 12 Wochen weitgehend erneuert ist. Der aktuell gemessene HbA1c – Wert besteht aus stabilen Bindungen von Hämoglobin und Glukose, die sich in den 8 – 12 Wochen vorher gebildet haben.

Wie der rote Blutfarbstoff können auch andere Körpereiweiße „verzuckern“. Diese veränderten Körpereiweiße können ihre Funktion im Körper nicht mehr vollständig erfüllen. Sie sind eine wesentliche Ursache für das Auftreten diabetesbedingter Folgeerkrankungen. Erhöhte Blutzuckerwerte werden gefährlich, wenn sie so lange anhalten, dass der Anteil der verzuckerten Körpereiweiße ansteigt. Deswegen ist eine regelmäßige Bestimmung des HbA1c – Werts zur Einschätzung des Erfolges der Selbsttherapie wichtig.

Kurzzeitig erhöhte Blutzuckerwerte (bis zu etwa 6 Stunden) erhöhen den HbA1c – Wert nur unwesentlich!

Zur Vermeidung diabetesbedingter Folgeerkrankungen sollten Sie Ihren HbA1c – Wert so nahe wie möglich an der Obergrenze des Normalbereichs von etwa 6 Prozent halten. Leider gibt es verschiedene Messverfahren, die etwas unterschiedliche Grenzwerte angeben. Die genaue Obergrenze ist auf dem Computerausdruck Labors zur Orientierung zusätzlich angegeben. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Ihnen die Grenzwerte des Labors unklar sind. Einige Klinken verwenden als Alternative den Fructosamin – Test, der die Stoffwechsellage der letzten zwei Wochen abbildet. Er ist aber weniger aussagekräftig als der HbA1c – Wert.

Bewertung der Ergebnisse

Je höher der HbA1c – Wert ist, desto höher ist das Risiko von Folgeerkrankungen. Werte nahe der Obergrenze des Normbereichs zeigen ein geringes Risiko an, stark erhöhte Werte bedeuten eine rasante Risikozunahme. Bei einem HbA1c – Wert von über 7,5 Prozent sollte die Therapie überprüft werden mit dem Ziel, durch Therapieveränderungen eine Absenkung des Werts zu erreichen.

Die Normalisierung des Hba1c – Wert bedeutet oft eine Zunahme von Unterzuckerungen. Je mehr Unterzuckerungen vorkommen, desto geringer ist in der Regel die empfundene Lebensqualität. Normale Hba1c – Werte werden daher nur für die Schwangerschaft empfohlen, um die Entwicklungsrisiken für das werdende Kind gering zu halten.

Jeder Mensch mit Diabetes muss für sich entscheiden, welche HbA1c – Werte er anstrebt. Er wird dabei die Risiken berücksichtigen, die er vermeiden will. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine Rolle: was jemand bereit ist, für die Therapie zu tun; wie hoch der Anspruch an eine unbeeinträchtige Lebensqualität ist; die Angst vor Folgeerkrankungen, aber auch vor Unterzuckerungen. Nicht immer sind normnahe Hba1c - Werte empfehlenswert, etwa bei Problemen mit Unterzuckerungen oder bei Augenhintergrundveränderungen aufgrund einer länger bestehenden schlechten Stoffwechsellage.
Viele Betroffene geben der Vermeidung von Folgeerkrankungen eine so hohe Priorität, dass sie alles tun, um niedrige HbA1c – Werte zu erreichen. Die Risiken von Unterzuckerungen werden dabei manchmal unterschätzt.

Diese Tabelle erlaubt Ihnen, grob abzuschätzen, wie hoch der HbA1c – Wert wahrscheinlich
ausfallen wird, wenn die Blutzuckerwerte durchschnittlich in einer bestimmten Höhe liegen.

Blutzuckerwert
Hba1c %
Blutzuckerwert
HbAc1 %
(mg/dl)      (mmol/l)

(mg/dl)      (mmol/l)

 65                3,5
4,0
240             13,5
  9,0
100               5,5
5,0
275             15,5
10,0
135               7,5
6,0
310             17,5
11,0
170               9,5
7,0
345             19,5
12,0
205             11,5
8,0


Die Schätzungen ergeben sich nach Daten der DCCT – Studie nach einer Analyse von Rohlfing und andere (Diabetes Care 25, 2002, 275 – 278)

Dienstag, 23. August 2011

Meine Kindheit und der Bezug nach Tieren - Die Brieftaube-

Unser Hobby die Brieftaubenzucht und meine Anfänge!




Die Brieftaubenzucht die ich seit meiner Kindheit, also im zarten Alter von 12 Jahren mit meinen Vater betreibe ist und bleibt ein unbeschreiblich schönes Hobby, aber ich versuch es trotzdem mal ein paar nette Worte zu finden und nieder zu schreiben.

Meine Jungtauben beim Necken
Als ich im Jahr 1983 ein aktives Mitglied in unserer Reisevereinigung wurde, habe ich mich schon früher mit  Tiere beschäftigt und sie fasziniert mich um so mehr. Als ich in die Schule kam, habe ich von meinen Großvater Kaninchen geschenkt  bekommen und dann hatte ich mir Meerschweinchen dazu geholt, später kamen dann die ersten Tauben, zwar keine Brieftauben, sondern die sogenannten Pfauenschwänzchen eine Art von Ziertauben.



Da mein Vater ja schon seit den späten Fünfzigern bis zu seinen Ableben im Jahr 2009, den Brieftaubensport mit einer kurzen Unterbrechung treu geblieben ist. Begann meine Karriere mit den sogenannten Ziertauben, die sich mit den Brieftauben meines Vaters prächtig verstanden, aber das Verständnis  meines Vaters alles andere als Recht war. Denn meine Ziertauben störten, der Ansicht meines Vaters nach,  den Trainingsflügen und täglichen Abläufen „seine“ geliebten Renner der Lüfte. Sodass ich mich entschloss meine „geliebten“ Ziertauben abzugeben um dann in den Hobby meines Vaters einzusteigen. Es kam wie es kommen musste. Im Jahre 1984 wurde dann unsere Schlaggemeinschaft mit den klangvollen Namen „Vater und Sohn“ geboren und seither erfolgreich auf alle Reiserichtungen, die immer von den Mitgliedern unserer RV= Reisevereinigung beschlossen wurde, bereist.
Zellen für die Ablage der Eier 
Die Taube an sich ist ein faszinierendes Lebewesen und ein Symbole für unbegrenzte Freiheiten und Frieden auf dieser Welt. Tauben können viele hunderte von Kilometer zurücklegen und Geschwindigkeiten von über 100h/km erreichen je nach Windrichtung und Windstärke. Sie finden immer wieder zu ihren Heimatschlag zurück. Unsere Tauben und wir ergänzen uns eben durch die Harmonie und der allgemeinen täglichen Betreuung. Durch die Begutachtung unserer Tauben erwecken wir ein Gespür für die richtigen Handhabungen unseren Tieren. Wir lernen und verbessern täglich durch den Umgang mit unserem Lieblinge unsere Kenntnisse über die Fütterung und das Motivieren der Tauben immer dazu.
Auf dem Bild zu sehen ist der Jungtier -Reiseschlag
Gegenwärtige Arbeiten an den Verbesserungen der Lüftung unseres Gartenschlages, der im Jahre1988 errichtet wurde, der sich bei starken Sonnenstrahlen sehr stark aufheizt, wurden Maßnahmen fachgerecht und erfolgreich durchgeführt. Sodass sich immer Sommer wenn es extrem heiß ist, jetzt angenehm kühl für Mensch und Tier auf unseren Schlägen ist .Man merkt es den Tauben auch an das sie sich jetzt wieder sehr wohl fühlen. Sie trotzen nur so vor Gesundheit und Lebensfreude.
Die Webadresse unseres Verbandes von ganz Deutschland lautet wie folgt.


Herzliche Grüße und „Gut Flug“
Karsten